Archäologie

Archäologie: Reise durch die Geschichte von Cuntis

Die Gemeinde Cuntis ist nicht nur für ihre heißen Quellen und die unvergleichliche Landschaft berühmt. Sie besticht auch mit einem großen archäologischen Reichtum. Sie war bereits in der Antike ein wichtiges Gebiet mit einer römischen Siedlung . Archäologische Funde, wie Festungen und prähistorischen Felszeichnungen, stellen heutzutage einige der wichtigsten touristischen Attraktionen unserer Gemeinde dar und sind ein Markenzeichen der Identität von Cuntis.

Castrolandín

Castrolandín

Die Vorkommen von Castrolandín stammen aus dem Ende der Eisenzeit und bestätigen den historischen Wert der Ortschaft Cuntis. Schon die archäologischen Überreste aus einer etwa tausend Quadratmeter Ausgrabungen zeigen zweifelsfrei, dass hier eine Siedlung mit Mauern, Gräben und Wohnungsresten eines Ortes mittlerer Größe bestand, in dem schätzungsweise Hunderte von Menschen sich niedergelassen hatten. Der gut erhaltene Zustand und die seit seiner Entdeckung durchgeführten Arbeit ermöglichen es, deutlich zu sehen wie diese Art von Ansiedlungen strukturiert waren, die sich in einer natürlichen und einzigartigen Landschaft befindet. Es lohnt sich, sie zu besuchen..

Die Stiftung Terra Termarum

Die im Jahr 2000 gegründete Stiftung Terra Termarum ist für den Schutz und die Förderung des archäologischen Erbes von Cuntis verantwortlich. Der archäologische Fundort von Castrolandin ist ihr Hauptprojekt. Routen und geführte Besichtigungen, Abhaltung von archäologischen Workcamps, Beteiligung der Studierenden und Freiwilligen sind einige der von der Stiftung geförderten Aktivitäten. Darüber hinaus verfügt die Stiftung über eigene Räumlichkeiten im Zentrum von Cuntis, mit Ausstellungen von archäologischen Funden und Verkauf von Keramiken aus Castrolandin.

Die Fundorte befinden sich auf einem Hügel im Tal des Flusses Gallo, nur ein Kilometer vom Zentrum von Cuntis entfernt.Mehrere erläuternde Tafeln informieren über die Funde.

Archäologischer Park Campo Lameiro

Campo Lameiro

Nahe bei Cuntis, in der Gemeinde Campo Lameiro, befindet sich einer der wichtigsten archäologischen Parks des iberischen Festlandes. Er umfasst eine Reihe von Höhlenmalereien und einhundert Felsen sowie den Ort mit der größten Anzahl von Felszeichnungen von ganz Europa.
Ein Besuch des archäologischen Parks ist eine Zeitreise, zurück bis in prähistorische Epochen. Ihr Vermächtnis kann man in jeder einzelnen Felszeichnung und in der Rekonstruktion ihrer Siedlungen bewundern. Der Besuch, der mit und ohne Führung erfolgen kann, umfasst den Zugang zu drei verschiedenen Bereichen. Sie beginnt mit einer Ausstellung im „Centro de Interpretación“, setzt sich dann in Richtung auf eine beeindruckende archäologische Zone von mehr als drei Kilometer Ausdehnung fort, wo sich viele der bedeutendsten Beweise galicischer Höhlenmalerei und eine große Anzahl von Felszeichnungen befinden. Schließlich rundet die Wiederherstellung eines etwa 4.000 Jahre alten Dorfes den Besuch ab und bietet ein Beispiel dafür, wie der Alltag in der Bronzezeit war.

Felszeichnungen von Cequeril

In der Pfarrei Santa María de Cequeril in Cuntis, befindet sich eine der wichtigsten archäologischen Stätten, unterteilt in fünf Stationen mit verschiedenen Arten von Felszeichnungen: Laxe dos Homes, Laxe dos Gatos, Outeiero dos Campiños, Outeiro Casal und Outeiro do Galiñeiro.
Anthropomorphe Entwürfe, die männliche und weibliche Figuren, Tassen, kreisförmige und gekreuzte Darstellungen zeichnen… Eine ganze Reihe schwierig zu interpretierenden Gravuren bezeugen die Existenz von alten Ansiedlungen im Dorf Cuntis..

Felszeichnungen A Ran

Im Industriegebiet A Ran befindet sich eine weitere Gruppe von Felszeichnungen aus der Umgebung von Cuntis. Zwar befinden sie sich nicht im besten Konservierungszustand. Aber nur auf diesen Felszeichnungen sind die Figuren mehrerer Hirsche zu erkennen.

Hügelgräber

Die prähistorische Zeit hinterließ ein wichtiges Vermächtnis in Cuntis: die Hügelgräber. Sie sind charakteristisch für die Jungsteinzeit, sichtbar als ein künstlicher Haufen Erde oder Steine, in der Regel kreisförmig angelegt. Man kann daraus ableiten, ob es eine oder mehrere Beerdigungen gab.
Die bekanntesten Hügelgräber aus diesem Gebiet befinden sich im Campo Das Tombas, wo es sechs Hügelgräber gibt; ferner die von Chan Do Castro mit insgesamt vier und in der Zone von Petouto Mouros in Troans, wo sich weitere sechs befinden.

 

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