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Städte: Galicien kennenlernen

Cuntis befindet sich in einer privilegierten geografischen Lage. Die Kleinstadt liegt nur 30 Kilometer nördlich von der Provinzhauptstadt Pontevedra und in ihrem Umkreis befinden sich einige der schönsten Städte und Dörfer Galiciens.

Santiago de Compostela

Kathedrale von Santiago de Compostela

In einer Entfernung von nur 33 Kilometern befindet sich die Hauptstadt Galiciens, Santiago de Compostela. Ihre historische Altstadt wurde vor einigen Jahrzehnten in das Weltkulturerbe mitaufgenommen und ist das wichtigste touristische Ziel der Region. Seit Jahrhunderten wandern Jahr für Jahr tausende Personen über den Jakobsweg, die älteste Pilgerroute Europas, deren Ziel die Kathedrale von Santiago ist, in der die Gebeine des Apostels Jakobus ruhen.
Neben der Kathedrale, die auf dem emblematischen Platz Plaza del Obradoiro emporragt, hat Santiago de Compostela viele Ecken und Winkel, die man unbedingt erkunden sollte:

  • Mercado de Abastos (Altstadtmarkt): Die Markthalle in der Nähe der Travesía de Altamira wurde 1941 erbaut und ist eine wichtige Attraktion der Stadt. Bereits vor drei Jahrhunderten war dieser Platz in der galicischen Hauptstadt ein wichtiger Umschlagpunkt für Frischwaren.
  • Hostal dos Reis Católicos: Dieses in der Straße Calle Costa do Cristo gelegene, historische Hotel wurde im Jahr 1501 auf Bitte der Katholischen Könige erbaut, damit in ihm Pilger und Kranke untergebracht und versorgt werden konnten.
    Stadtpark Alameda und der Paseo da Ferradura: Santiagos wichtigste und emblematischste Grünzone dehnt sich in privilegierter Lage westlich der Altstadt auf einer Fläche von insgesamt 56.000 Quadratmetern aus. Der Park beherbergt viele interessante Pflanzenarten und Denkmäler. Hier findet man auch Quellen, Teiche und spektakuläre Bauwerke wie die Kapelle Santa Susana, die Kirche del Pilar oder den Musik-Kioskstand.
  • Park von Belvís: Dieser Park umfasst über 30.000 Quadratmeter Fläche. Er liegt in einer langgezogenen Talsohle und trennt die großen Gebäude des Klosters von Belvís und die Gebäude des Priesterseminars voneinander. Hier gibt es Aussichtspunkte, Ruhezonen, Trinkwasserquellen und einen kleinen Bach, der durch die Gärten fließt.
  • Rúa do Franco: Die Rúa do Franco ist eine der meistbesuchten Straßen der Stadt, in der sich ein guter Teil des gastronomischen Angebots der historischen Altstadt konzentriert. Sie mündet in dem Platz Obradoiro und zählt mit über 80 Herbergsgaststätten, in denen sich Tag für Tag hunderte Personen einfinden, um alle möglichen typischen galicischen Speisen und natürlich auch die besten galicischen Weine wie Ribeiros und Albariños zu kosten.

 

Pontevedra

Die 25 Kilometer südlich von Cuntis gelegene Provinzhauptstadt zeichnet sich dadurch aus, dass sie größtenteils aus Fußgängerzonen besteht. In der Flussmündung des Río Lérez und der Ría de Pontevedra befindet sich die Stadt Pontevedra. Sie ist für die eindrucksvollste Altstadt der Provinz bekannt und wurde zur der spanischen Stadt mit den besten Lebensbedingungen erklärt.

A Peregrina, Pontevedra

Auf dem Platz Plaza de la Peregrina befindet sich die Kirche Iglesia de la Peregrina, die das Wahrzeichen und gleichzeitig auch der zentralste Punkt der Stadt ist. Die anliegende Innenstadt besticht mit ihren zahlreichen Plätzen, Springbrunnen und Arkadengängen unter historischen Gebäuden. Ein lebhafter Ort, der dazu einlädt, einen Spaziergang zu machen und Pontevedra von ihrer schönsten Seite kennenzulernen.

  • Iglesia de la Peregrina: Sie ist das kulturelle Wahrzeichen der Stadt. Mitten in der Innenstadt ragt diese 1982 als historisches Monument erklärte Kirche empor, die erbaut wurde, um die Pilger auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela zu leiten.
  • Plaza de la Leña: Dieser historische Platz befindet sich in der Altstadt von Pontevedra. Es ist einer der emblematischsten Orte der Stadt, an dem man in einem der zahlreichen Cafés unterhalb von restaurierten historischen Gebäuden verweilen kann. Auf einer Seite befindet sich eines der sechs Ausstellungsgebäude des Museums von Pontevedra.
  • Plaza de la Verdura: Dieser Platz ist zweifellos einer der belebtesten Orte der Stadt. Unter jedem einzelnen der Bogengänge, die ihn zu den Seiten säumen, finden wir Bars und Restaurants, deren Terrassen vielbesucht sind.
  • Puente de los tirantes: Es ist die modernste der sieben Brücken, die den Fluss Lérez überquert, sie verbindet den Gebäudekomplex Pazo da Cultura und das galicische Zentrum für Sportforschung.

Padrón

Etwa 20 Kilometer von Cuntis entfernt finden wir einen besonders geschichtsträchtigen Ort: Padrón. Diese kleine Gemeinde, die sich über 50 Quadratkilometer erstreckt und weniger als 10.000 Einwohner hat, ist als Geburtsort wichtiger Schriftsteller wie Rosalía Castro oder Camilo José Cela bekannt. Das Museumshaus der galicischen Dichterin und die Stiftung des Literaturnobelpreisträgers bewahren das historische Andenken der beiden Berühmtheiten.
Aber Padrón ist nicht nur wegen seiner Geschichte bekannt, sondern auch wegen seiner gastronomischen Spezialitäten, unter denen besonders die Pimientos de Herbón, besser als Pimientos de Padrón (Paprika aus Padrón) bekannt, die aus der galicischen Küche nicht wegzudenken sind und aufgrund des Klimas in dieser Gegend besonders gut gedeihen.

  • Botanischer Garten: Der einen Hektar große Garten befindet sich in der Avenida Compostela und wurde im Jahr 1946 zur Stätte von kulturellem Interesse erklärt. Er ist einer der ältesten botanischen Gärten in Europa und beherbergt mehr als 300 Pflanzenarten; eine wundervolle, üppig gedeihende Umgebung, die es wert ist, bei einem Spaziergang bewundert zu werden.
  • Museen: Das Rosalía de Castro-Museum und die Camilo José-Cela-Stiftung in Padrón sollte man unbedingt besuchen. Die galicische Schriftstellerin und der Literatur-Nobelpreisträger hinterließen ihr Erbe der Gegend, in der sie persönlich und beruflich heranwuchsen. In den beiden dem Publikum offenstehenden Einrichtungen kann man ihre Manuskripte, persönlichen Gegenstände und Erinnerungen besichtigen.

Tui

Im Süden der Provinz Pontevedra an der Grenze zu Portugal befindet sich die monumentale Stadt Tui, die für eine der bedeutendsten Kathedralen Galiciens bekannt ist.

  • Kathedrale der Santa Maria von Tui: Auf dem höchsten Punkt der Ortschaft platziert, ist die Kathedrale zweifellos das Herzstück dieser Stadt, die sich durch ihre günstige geographische Lage auszeichnet.
  • Santo Domingo-Kloster: Es handelt sich um ein gotisches Gebäude, das im Jahr 1330 gegründet wurde. Dieses beeindruckende religiöse Bauwerk von großem künstlerischen und kulturellen Interesse befindet sich direkt neben der Santa Maria Kathedrale und bietet den besten Panoramaausblick über Tui.
  • Ganz in der Nähe von Tui befindet sich auch der Gipfel Monte Aloia -der erste offiziell ernannte Naturpark Galiciens-, der einige Aussichtspunkte beherbergt, die einen spektakulären Ausblick auf den galicischen Küstenstreifen bieten.

Cambados

Etwa 30 Kilometer von Cuntis entfernt im Landkreis Salnés gelegen, befindet sich eine der herausragendsten Gemeinden von Rías Baixas, die zweifelsohne die wahre Heimat des Albariño-Weins ist. Hier wird Jahr für Jahr am ersten August-Sonntag die Fiesta del Albariño (Albariño-Fest) gefeiert, die zur Feier von nationalem touristischem Interesse erklärt wurde.

Aus den diversen Kultur- und Freizeitangeboten in Cambados sind drei Orte besonders sehenswert:

  • Der Palast und Platz Fefiñáns, ein architektonischer Komplex, der sich aus dem Palast Fefiñáns, einem Rundbogen, einem Bergfried und die Kirche San Benito zusammensetzt.
  • Der sich auf einer kleinen Insel in der Nähe des Stadtteils Santo Tomé befindende Turm von San Sadurniño ist der Überrest einer alten Festung aus dem Mittelalter.
  • Der Friedhof Santa Mariña ist bekannt dafür, dass er die Ruinen eines alten Seefahrertempels umsäumt.

Catoira

Etwa 23 Kilometer westlich von Cuntis befindet sich der geschichtsträchtige Ort Catoira. Aufgrund seiner geografischen Lage an der Flussmündung des Arousa, verteidigte Catoira mit ihren Westtürmen die galicische Hauptstadt vor den Angriffen der Wikinger. Im Jahr 1014 wurde der Landstrich vom Norweger-König Olaf überfallen und obwohl es eine der letzten Invasionen war, ist sie eine der bekanntesten

  • Die Türme von Catoira: Heutzutage sind die restaurierten Westtürme eine vielbesuchte Touristenattraktion, einerseits aus geschichtlichem Interesse, aber auch wegen des Wikingerfests, das jedes Jahr am ersten Sonntag im August begangen wird. Während dieser Feier verkleiden sich die Einwohner Catoiras als Wikinger und spielen den Angriff auf die Ortschaft von 1014 nach. Folkloristische Musik, Auftritte und Verkaufsstände machen dieses vergnügliche Volksfest zu einem echten Ereignis, das Jahr für Jahr hunderte von Besuchern anzieht.

• Monte Xiabre: Mit einer Höhe von fast 650 Metern ist es der höchste Berg in der Umgebung. Von seinem Gipfel oder einem seiner zahlreichen Aussichtspunkte aus kann man die Städte Arousa und Caldas de Reis erspähen.

 

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